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2014 - Kammer-Ensemble des OVH im Familienkonzert
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Remscheider General-Anzeiger, Ausgabe vom 20.01.2014

Kammer-Ensemble des OVH im Familienkonzert

Von Thomas Wintgen

Eine kleine, aber feine Delegation des Orchestervereins Hilgen (OVH) begeisterte am Samstag im Stephanus-Gemeindezentrum Groß und Klein mit dem gut einstündigen Familien- Konzert "Der Nussknacker". Da ward sehr schnell klar, weshalb der Weihnachtsbaum noch steht: Bei Stahlbaums ist noch Bescherung; und dazu packt Konstanze eine große staubige Kiste aus.

Zum Vorschein kommt insbesondere der Nussknacker - das Weihnachtsgeschenk für Klara.

Der Komponisten Peter Tschaikowsky setzte E.T.A. Hoffmanns fantastische Novelle "Nussknacker und Mäusekönig" in der Fassung von Alexandre Dumas um; der heute 57-jährige Arrangeur Andreas N. Tarkmann machte aus der Suite op. 71 a des großen russischen Komponisten nicht nur ein Oboenquartett, sondern auch ein Bläser-Nonett.

"Auszüge aus dem Ballett als Harmoniemusik" nennt er das. Die brillanten OVH-Musiker und die hinreißende Erzählerin Annette Willuweit nutzen die Gelegenheit, zu Beginn erst einmal die Instrumente vorzustellen: Flöte, Oboe und Englischhorn, "gedrehtes Gold" (Hörner), "Fagötter", (Bass-) Klarinette und den Kontrabass.

Die "Party-Tour" - so die Interpretation eines der etwa ein Dutzend Kinder im Raum - war für Ulrich Haas gedacht; er und das OVH-Ensemble haben den Nussknacker in Burscheid bereits mehrfach ausgeführt, gehen aber inzwischen damit auch auf "Partitur".

Kinder dürfen auch beim Riesen-Geschenk mithelfen

Die Ouverture miniature zeigt mit ihrem halsbrecherischen Tempo gleich zu Beginn eins auf: Das stellenweise mehrfach besetzte Ensemble - schließlich können Kinder weiter als bis 9 zählen - hat die teilweise höchst anspruchsvollen Herausforderungen Tarkmanns angenommen und bewältigt sie bis auf winzige, verständliche Ausnahmen hervorragend; als Beispiel sei nur der spanische Tanz erwähnt.

Willuweit (auch Konzept und Text) macht aus der Aufführung ein "Familienkonzert" im besten Sinne und geht deutlich über die Möglichkeit etwa eines Peter und der Wolf hinaus. Indem sie insbesondere die Kinder immer wieder verbal und szenisch einbezieht ins Geschehen, ihnen etwas erklärt, sie für die Sache einnimmt.

Sie dürfen beim Riesen-Geschenk helfen, den Vorhang halten, hinter dem sich Musiker Nussknacker-Käppis aufsetzen , klatschen und sich rhythmisch zur Musik bewegen, die Musiker - total nette Idee - mit dem Schlüssel "aufziehen" (erwecken) und nachvollziehen können, wie Zinnsoldaten und Nussknacker gegen den Mäusekönig kämpfen.

Für den Schneeflocken-Tanz beispielsweise der Kicher- und der träumenden Singflocken pusten die Kinder auch den Erwachsenen Mut zu. Im Namen der Gemeinde bedankte sich Dorothea Hoffrogge bei den Mitwirkenden und fragte die Kinder, was denn noch fehlte. Autogramme und Zugabe, meinten diese. Aber es gab auch Blumen!



 
 

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