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2010 - Hänsel und Gretel in Duisburg
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Im Märchenwald ging es munter zu

 

„Hänsel und Gretel“ kamen bei den Besuchern des 6. Familienkonzertes im voll besetzten Stadttheater gut an.

Im Märchenwald der Knusperhexe Rosina Leckermaul war zwar vor dem azurblauen Bühnenhintergrund kein einziger Baum zu sehen. Dafür ging es diesmal jedoch besonders munter zu, als sich „Hänsel und Gretel“ im tiefen Wald verirrten und in die Fänge der bösen Hexe gerieten. Dafür sorgten 60 Tänzerinnen und Tänzer des Ballettstudios Rotraud Hantke, die im Mittelpunkt des 6. Familienkonzerts standen und als Elfen, Grashüpfer, Hasen, Engel, Affen und vielem anderen Getier den Wald belebten. Die jungen Besucher im voll besetzten Stadttheater hatten ihre Freude an dem märchenhaften Spektakel, auch wenn sich mancher der Allerkleinsten besonders eng an die Mama kuschelte, als die gar nicht so garstige Hexe von der Bühne ins Parkett stieg.

Kinder sangen fleißig mit

Meist beteiligten sie sich unüberhörbar an dem schaurig-schönen Spiel und sangen die Lieder auch fleißig mit. Und nicht zuletzt das wie einem Bilderbuch entsprungene pittoreske Hexenhaus sorgte für Staunen.

Annette Willuweit führte als Putzfrau, die sich versehentlich in die Aufführung verirrte, munter durch die gut einstündige Produktion. Sie ist auch für die Textfassung und Gesamtleitung verantwortlich. Die Musik bestritten neun Blechbläser des „Orchestervereins Hilgen“ aus Burscheid, die unter Leitung von Tobias Füller das Schönste aus Humperdincks beliebter Märchenoper in geschickten Arrangements von Hans-Joachim Drechsler zum Besten gaben. Da fehlte vom Abendsegen bis zum Hexenritt nichts, was gefällt. Und die ungebrochene Frische Musik animierte die jungen Tänzerinnen in der Choreografie von Rotraud Hantke zu originellen, altersgemäßen Tanzeinlagen. Die Kleinen ab vier Jahren tummelten sich als Tautropfen und Grashüpfer auf der Bühne, die Älteren als Jazz-Hexen und Spinnen. Ein Sonderlob verdienen Aidan Chaumet und Jil Rackwitz für ihre charmante Darstellung der beiden Titelhelden.

Begeisterter Beifall für einen fantasievollen und kurzweiligen Nachmittag.

 

Von Pedro Obiera für "Der Westen" vom 21. April 2010



 
 

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